Forex CFD Broker Vergleich

CFDs handeln

CFD bedeutet Differenzkontrakt und kommt aus dem englischen "Contract for Difference". Der Handel von CFDs erfolgt außerbörslich wobei diese vom jeweiligen Broker angeboten werden. CFDs liegen immer einem Basisinstrument zugrunde – dies kann ein Devisenpaar, eine Aktie oder auch ein Rohstoff sein. Die Preisentwicklung eines CFDs orientiert sich immer am Preis des Basisinstruments. Die Gebühren für den CFD-Handel können sich unterschieden. Bitte informieren Sie sich bei Ihrem Broker. Wie bei anderen Instrumenten auch kann man bei CFDs Long oder Short gehen (Kaufen oder Verkaufen). CFDs haben einen großen Hebel und sind für Privatanleger gedacht, deren Ausrichtung eher spekulativ ist. Auch ein Totalverlust wird dabei einkalkuliert. Bei einem CFD-Trade wird zwischen Käufer und Verkäufer ein Vertrag über den Barausgleich von Einkaufs- und Verkaufspreis abgeschlossen. Grundlage ist immer der Basiskurs bzw. dessen Entwicklung. Somit kann man auf alle Instrumente die eine regelmäßige Kursbildung haben CFDs traden.
CFDs handeln
CFDs werden außerbörslich gehandelt, was längere Öffnungszeiten für den Handel bedeutet. Die Hebelwirkung kann bis 1:30 sein. Für den Handel von CFDs wird die benötigte Software kostenlos vom Broker zur Verfügung gestellt. Die Preisbildung ist sehr transparent und auch sonst gibt es keine versteckten Kosten.
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Tradingbeispiel

Wie bereits erwähnt gibt es CFDs für alle Instrumente, wo es zu einer regelmäßigen Kursbildung kommt. Dies können Aktien, Rohstoffe oder Indices sein. Der Kurs des CFDs entwickelt sich immer parallel zum Basisinstrument. In unserem Beispiel kaufen wir einen CFD auf den DAX bei einem Kurs von 13000 Punkten. Der Wert des CFDs wäre 13000 €. Die Kursentwicklung des CFDs verhält sich nun parallel zum DAX. Allerdings müssen Sie nicht 13000 € investieren, sondern es muss nur eine Sicherheit hinterlegt werden. In diesem Beispiel wählen wir als Sicherheit 1300 €, das wären 10%. Die fehlenden 90% werden vom Broker gegen Zinsen geliehen. Obwohl man nur 10% des tatsächlichen Wertes hinterlegt hat, macht man bei jeder Kursveränderung den vollen Gewinn. Hier kommt auch der Hebel ins Spiel, der in diesem Beispiel 10 beträgt. Der Hebel spielt eine entscheidende Rolle beim CFD-Handel und ist normal 1:30. Je nach dem wie hoch der Hebel ist, fällt auch die Margin aus. Wenn der DAX sich jetzt nur um wenige Punkte nach oben entwickeln sollte, würde man schon Gewinn machen.

Postionen absichern – Hedging

Der wesentliche Unterschied beim CFD-Handel ist der enorme Hebel, der schon Gewinne bei geringen Kursveränderungen ermöglicht. Entwickelt sich der Kurs natürlich in die Gegenrichtung, muss man mit einem Totalverlust rechnen. CFD können aber auch eingesetzt werden um Positionen gegen übermäßige Verluste abzusichern – dies wird Hedging genannt.

Disclaimer: Der CFD Broker Plus500 erlaubt Hedging nicht.